Ausstellungen

Im Laufe der Jahre wurden die Werke von Hans Florey in zahlreichen Ausstellungen präsentiert – an verschiedenen Orten und in ganz unterschiedlichen Kontexten, darunter Personalausstellungen, Ausstellungbeteiligungen und seit 2001 im eigens für seine Werke eingerichteten NOMOS Gerhard-Zeller-Instititut „Zahl-Farbe-Klang“ im Werk von Hans Florey.

Zur Ausstellung „Hans Florey | Zahl – Farbe – Klang“

»Ein alter Traum des Abendlandes gilt der Synthese von Mathematik, Musik und Malerei – der universellen Kunst, die ein objektives Gesetz vollzieht. Die Pythagoräer entdeckten das Prinzip der Intervalle und Akkorde und versuchten daraus die Harmonie der Sphären zu entwickeln, die Architekten der Gotik bauten steinerne Choräle, das Abendland brachte die Musik auf den Kontrapunkt, und Johann Sebastian Bach schloss den Kreis der Quinten.
Das Jahrhundert der Zwölftonmusik schuf schließlich das Reich der ausgewogenen Reihen. Hans Florey fasste die Symbiose von Zahl, Farbe und Klang in sein ganzheitlich-harmonikales Gesetz. Diese intensive Verflechtung von Musik und Bildender Kunst ist charakteristisch für Floreys künstlerischen Werdegang und sein Schaffen.«

Personalausstellungen

Personal-
ausstellungen​

In diesen Ausstellungen standen ausschließlich die Werke von Hans Florey im Mittelpunkt. Sie boten Raum für eine vertiefte Auseinandersetzung mit seinem künstlerischen Schaffen.

1976

  • Graz, Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum 
  • Wien, Hochschule für angewandte Kunst

1977

  • Schloss Rosenberg, Galerie Zell am See
  • Wien, Modern Art Galerie
  • Graz, Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum: Farbtotalität in 35 Grundbildern

1983

  • Nestelbach, Steiermark, Privatgalerie Franz und Wilma Moser Wien

1985

  • Ostschweizer Ökozentrum bei St. Gallen

1986

  • Graz, Schloss Metahof, Österreichische Akademie für Führungskräfte
  • Kirchberg am Wechsel, Elftes Internationales Wittgenstein Symposium

1987

  • Klagenfurt, Kunstverein für Kärnten – Künstlerhaus

1990

  • Graz, Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum
  • Klagenfurt, Kärntner Landesgalerie
  • Budapest, Feszek-Club

1992

  • Gmunden: Kammerhofgalerie

1995

  • Wien, Palais Wittgenstein: Varwe Musica

1997

  • Linz, Ursulinenhof, Club der Begegnungen: Österreichische Glaskunst heute

1999

  • Neumarkt, Steiermark, Baustelle Schloss Lind: Das harmonische und
    harmonikale Gesetz der fünf platonischen Körper.
  • Linz, Ursulinenhof, Club der Begegnungen: Österreichische Glaskunst heute

2001

  • Graz, Eröffnung der ständigen Werkrepräsentation NOMOS/Gerhard-Zeller-Institut für ganzheitlich-harmonikale Strukturformen, Zahl-Farbe-Klang im Werk von Hans Florey

2002

  • Bad Ischl, Galerie Rytmogram: Zahl-Farbe-Klang

2005

  • Feldkirch, Landeskonservatorium: Neun Kanonvariationen

4.7.2008 – 1.3.2009

  • Salzburg Neue Residenz, Salzburg Museum, Zahl-Farbe-Klang

Ausstellungsbeteiligungen

Ausstellungs-
beteiligungen

Hans Floreys Werk wurde auch im Kontext verschiedener Kunstströmungen gezeigt – etwa des Konstruktivismus und anderer logisch-exakter Tendenzen des 20. und 21. Jahrhunderts.

1976

  • Forli und Modigliana/Premio Silvestro Lega, Italien: Colore

1977

  • Tulln, Geometrica 77

1978

  • Wien, Secession: Logische Kunst
  • Deutschlandsberg, steirischer herbst: Konstruktive Aspekte der zeitgenössischen Kunst
  • Wien, Künstlerhaus: Internationale Kunstmesse K45 Exakte Tendenzen
  • Niederösterreich-Gesellschaft für Kunst und Kultur: Wanderausstellung „Was kann Kunst – kann Kunst was?”

1979

  • Bonn, Galerie Circulus: Exakte Tendenzen
  • Ravenna, Pinacoteca Comunale: Colore- Sensibilità- Sensibilizzazione
  • Wien, Secession: Die Mitglieder der Wiener Secession, Malerei – Plastik – Zeichnung – Objekte – Fotos
  • Schloss Buchberg, NÖ: Theorie und Praxis der konstruktiven Kunst heute, internationales Symposium

1980

  • Graz, Neue Galerie und Künstlerhaus: 70 bis 80 – Elf Jahre Kunst in der Steiermark
  • Wien, Secession: Gruppe 77, Graz, mit Gästen „Nicht realisierte Projekte – Realisationen“

1981

  • Graz, steirischer herbst: Analyse 82

1984

  • Wiener Neustadt, Wanderausstellung des NÖ Kulturforums: Meditation – Reflexion – Vision

1985

  • Breitenbrunn, Burgenland: Begegnungen

1987

  • Brüssel, Palais des Beaux Arts: Face à Face, Europalia 87 –  Österreich

1989

  • Hagen, Deutschland, Karl-Ernst-Osthaus- Museum: Aus dem Würfelmuseum

1990

  • Fulda, Deutschland, Projektgalerie „New Space“

1992

  • Graz, steirischer herbst: „Identität – Differenz“ , Tribüne Trigon 1940-1990
    Topographie der Moderne

1994

  • Wien, Ambrosi—Museum: Kompositionen aus den Beständen der Artothek des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst

1995

  • Budapest, Ludwig Museum Budapest: Jenseits von Kunst, anlässlich der österreichischen Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union

1997

  • Graz, Neue Galerie: Jenseits von Kunst
  • Wien, Künstlerhaus: Der Klang im Bild

1998

  • Antwerpen, Niederlande, MUHKA – Museum van Hedendaagse Kunst Antwerpen: Voorbij de Kunst

2001

  • Gmunden, OÖ, 11. Gmundner Symposium: Fahnen an der Traunbrücke 

2002

  • Schloss Buchberg, NÖ: „Farbe: Form: Klang“ – Unbekanntes aus der Sammlung Bogner

2003

  • Wien, Parlament, Ausstellung „zur Farbe“

2005

  • Austria Center Vienna: Motiva
  • MUMOK Wien: Entdecken und Besitzen

2006

  • Deutsch Villa, Strobl am Wolfgangsee: Nähe Ferne

2008

  • Kammerhofgalerie Gmunden, OÖ: Geometrie und Konzept
Hans Florey

Rationale Farbmetrik

»Die Farbe, meinen Bildgegenstand, deute ich als das in Totalität erfassbare Veränderliche unserer Sehempfindung und assoziiere sie mit keiner anderen Vorstellung. Die Gesamtkontinuität der Farbparameter Ton, Helligkeit und Intensität lässt sich mittels Farbtonkreises sowie den Koordinaten Farbhelligkeit und Farbintensität in Form eines Doppelkegels denken, der als Modell das Format unseres Farbdenkens veranschaulicht. (…) Den Sinn meiner magisch-harmonikalen Farbordnungen sehe ich in der gleichnishaften Vermittlung einer objektiven Erkenntnis des Seins durch Farbe; verstanden als Konzentrat einer jeweils ganzheitlichen Gestalt des Sichtbaren.«