NOMOS
Gerhard-Zeller-Institut
Das „NOMOS Gerhard-Zeller-Institut für ganzheitlich-harmonikale Strukturformen Zahl-Farbe-Klang im Werk von Hans Florey“ beinhaltet eine Dauerausstellung in der Villa von Annemarie und Gerhard Zeller in Graz.
Besuche und Führungen (auch für Schulklassen) sind täglich nach Vereinbarung möglich. Eintritt: Freiwilliger Regiebeitrag
Zur Website: http://nomos-graz.com
Adresse: NOMOS Gerhard-Zeller-Institut
Grillparzerstrasse 2, 8010 Graz, Österreich
Institutsleiter, Vortragender und Interpret (Klavier):
Em.O.Univ.Prof. Gerhard Zeller
Inhalte der Ausstellung zu Hans Florey im NOMOS Gerhard-Zeller-Institut
Ausstellung im 1. Stock:
- KANONVARIATIONEN 1993
- DIE NEUN MAGISCHEN WÜRFEL 1965/73
- DIE FÜNF PLATONISCHEN KÖRPER 2006
- UND ANDERE BILDER UND FARB-KLANG-PARTITUREN
Ausstellung in den oberen Räumen des Institutes – 2. Stock:
Die theoretischen Grundlagen für ein ganzheitlich-harmonikales Orientieren und Gestalten, veranschaulicht durch eigene Texte, Modelle, Bilder, Objekte und Partituren.
Definition des „Institut für ganzheitlich-hamonikale Strukturformen“
- Institut (Bildungs- und Forschungszentrum) für
- ganzheitlich- (bezogen auf eine geschlossene Form der Erkenntnisgrenze, d.h. kreis- oder kugelorientiert)
- harmonikale (bestimmte Ausprägung der Harmoniebildung)
- Struktur- (der innere Aufbau)
- Formen (im Sinne von mathematisch-logischen Ordnungsprinzipien)
Leitsätze zur Ausstellung
Hans Florey
Die theoretischen Grundlagen für ein ganzheitlich-harmonikales Orientieren und Gestalten, veranschaulicht durch eigene Texte, Modelle, Bilder, Objekte und Partituren
1. Das Veranschaulichen kreis- und kugelbezogener Ordnungsprinzipien
Meine Arbeiten veranschaulichen die polare Struktur der zyklisch-seriellen Kanonformen mittels Zahl, Farbe und Klang, d.h. mein Gesamtwerk, wie zugleich auch die Zielsetzung des Institutes für ganzheitlich-harmonikale Strukturformen, betrifft das Realisieren des an Kreis und Kugel orientierten inneren Aufbaues mathematisch-logischer Ordnungsprinzipien.
2. Das ganzheitlich-harmonikale Gesetz
Allen diesen Strukturformen liegt ein und dasselbe Gesetz zugrunde.
Dieses von mir so benannte „ganzheitlich-harmonikale Gesetz“ beinhaltet das auf Kreis oder Kugel bezogene Übereinstimmen unserer polaren, jeweils auch zur Gänze umkehrbaren Urteile in Hinsicht auf gleich und ungleich.
Daher erfordert dieses Gesetz eine polare Struktur bei sämtlichen zyklisch-seriellen Formen.
3. Die erzieherische Bedeutung ganzheitlich-harmonikalen Gestaltens
Die Beschäftigung mit zyklisch-seriellen Kanonformen hat nicht nur Bedeutung für neue Aspekte künstlerischen Gestaltens oder für das Verstehen der uralten Tradition ganzheitlich-harmonikalen Denkens und Kunstschaffens, sondern hat allgemein erzieherischen Wert für ein Handeln aus dem Überblick, für ein Bilden gerechter Ordnungen zugunsten einer weltumfassenden Völkerverständigung ohne Krieg.
Und nicht zuletzt ermöglicht die Erkenntnis und Veranschaulichung des ganzheitlich-harmonikalen Gesetzes ein Bewusstwerden des Veränderlichen, verstanden als Symbol des Lebens, als Ursprung aller Erscheinungsform.
Das „NOMOS Gerhard-Zeller-Institut für ganzheitlich-harmonikale Strukturformen Zahl – Farbe – Klang im Werk von Hans Florey“ zeigt in der Grazer Villa des Musikprofessoren-Paars Gerhard und Annemarie Zeller das künstlerische Erbe von Hans Florey.
Das Video zum Beitrag in „Steiermark Heute vom 2. September 2025 “ wurde mit freundlicher Genehmigung des ORF Steiermark zur Verfügung gestellt.